Reitstiefel Kempkens

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Qualitätsmerkmale






Die Brandsohle

Die Brandsohle ist die Seele des Schuhs, sie ist bei uns nicht aus Pappe oder Pressleder, sondern aus haltbarem altgrubengegerbtem Leder.

Dieses Leder wird wegen seines sehr hohen Preises nur noch sehr selten verarbeitet, es gibt aber keine vergleichbare Alternative, um eine Atmung des Fußes und eine einwandfreie Schweißaufnahme zu gewährleisten.


Die Zwischensohle

Die Zwischensohle besteht ebenfalls aus diesem altgrubengegerbten Leder und nicht, wie so oft, aus Pappe oder Pressleder.


Das Futterleder

Das Futterleder, dass eine Hauptmenge der Fußfeuchtigkeit aufnehmen muss, ist aus vegetabilgegerbtem Kalbsleder.


Die Ausballung

Die Ausballung, die den Raum zwischen Brand- und Zwischensohle bzw. Laufsohle ausfüllt und in der Regel aus Pappe oder Schaumgummi besteht, ist bei uns aus natürlichem Kork. In dieser Ausballung kann sich der Fuß in kurzer Zeit ein eigenes Bett formen. Wenn Ihnen dieses nicht ausreicht, bieten wir Ihnen individuell orthopädische Einlagen für jegliche Fußübel.


Die Gelenkfeder

Die Gelenkfeder hat die Aufgabe, den Schuh in der Abrollphase zu stabilisieren und wirkt abdämpfend. Bei uns besteht sie nicht, wie so oft, aus Plastik, sondern nach alter Schuhmacher-Manier aus einem Buchenholzkeil oder aus Stahl.


Die Laufsohle

Die Laufsohle besteht bei uns ebenfalls aus altgrubengegerbtem Bodenleder, welches die Eigenschaften besitzt, dass es sehr abriebfest, hart und ein wenig biegsam ist. Außerdem besitzt es ein sehr festes Fasergefüge. Wir gewährleisten Ihnen, dass unser Bodenleder nicht, wie üblich, aus Pressleder besteht.


Das Ago-Verfahren

Beim Ago-Verfahren wird die Brandsohle auf dem Leisten befestigt, der Schaft über den Leisten gezogen und vorläufig befestigt (gezwickt). Anschließend wird das Futter und Oberleder mit hochwertigem Klebstoff mit der Brandsohle verklebt. Danach wird eine Lederlaufsohle, ebenfalls mit hochwertigem Klebstoff, verklebt.


Das Rahmennähverfahren

Beim Rahmennähverfahren wird die Brandsohle auf dem Leisten befestigt, über den Leisten wird das Oberleder gezogen und vorläufig befestigt (gezwickt). Der Rahmen (ein Lederband) wird danach an der Sohlenkante fixiert und durch eine Naht mit Brandsohle, Futter und Oberleder vernäht. Die Laufsohle wird schließlich an diesen Rahmen angenäht.


Das Zwienaht-Verfaren

Beim zwiegenähten Schuh wird, wie beim rahmengenähten Schuh, Futterleder, Oberleder und Brandsohle mit einem Pechfaden vernäht. Dieser Vorgang erfolgt zweimal, weshalb man anschließend von einer Zwienaht spricht. Diese Sohlenart ist weitaus kräftiger und die Nähte sind leicht erkennbar.

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